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Nachhaltige Smartphones

Ohne Smartphone wäre das Leben heute ganz anders. Keine Navigation mit Maps, kein schneller Nachrichtenaustausch mit den Liebsten, keine nahezu unbegrenzten Möglichkeiten sich Wissen anzueignen. Doch wer kennt das nicht? Circa alle drei Jahre fängt das gute Stück an mit den Problemen: Akku kaputt, Display mit Spiderapp oder diverse Apps unterstützen das veraltete Betriebssystem nicht mehr. Aber für das Update reicht schon längst der Speicherplatz nicht mehr aus.

Viel zu oft habe ich das Gefühl, dass mir die Dauer der Nutzbarkeit absichtlich von den Herstellern auf zu wenige Jahre verkürzt wird. Daher hatte ich mir genau überlegt, was für mich Priorität hat bei meinem neuen Smartphone: Langlebigkeit, Funktionstauglichkeit und Herstellung. Damit blieben für mich drei Optionen.


Secondhand Smartphone

Mittlerweile kann man günstige, funktionstüchtige gebrauchte Smartphones kaufen, die noch einige Jahre ihren Zweck erfüllen. Sehr oft landen noch gute Handys auf dem Müll, einfach weil es neuere Techniken gibt. Allerdings sind das eben konventionelle Smartphones. Hier fehlt mir dann doch der Aspekt der Langlebigkeit.


Shift Phone

Ein deutsches Unternehmen, dass versucht den konventionellen Herstellungsprozess der Smartphones aufzubrechen. Ich durfte im Zuge unseres Aufenthalts 2019 im Tiny House das Shift Phone 5 me testen. Da war ich sehr begeistert von dem Design und der Aufmachung. Nur die Kamera war nicht wirklich vorzeigbar. Dennoch habe ich mir dann das Shift 6 qm im Mai 2019 vorbestellt. Leider wurde der Lieferzeitpunkt immer weiter nach hinten geschoben (habe eben auf der Homepage geschaut und es wäre immer noch nicht da), weil das Handy noch in der Entwicklungsphase steckte. Das Gute: Shift kommuniziert alles sehr transparent und als ich meine Bestellung ein Jahr später stornierte, war auch das kein Problem. Leider hatte mein altes Handy dann so sehr den Geist aufgegeben, dass ich nicht länger warten konnte.


Fairphone

Daraufhin habe ich das Fairphone 3 vom niederländischen Konkurrenten gekauft (auf Utopia findet ihr einen ausführlicheren Bericht zum Unternehmen). Es ist relativ groß und auch etwas schwer für Telefonverhältnisse. Das Smartphone hat ein Androidbetriebssystem sowie die Möglichkeit den Speicherplatz mit einer SD-Karte zu erweitern. Leider können auf dieser Karte weder Apps noch WhatsApp-Medien gespeichert werden, da dieser Prozess von Android blockiert wird. Das zu umgehen ist dann schon etwas komplizierter. Immerhin kann ich den Speicher entlasten, indem die Kamerafotos direkt auf die SD-Karte geschrieben werden.

Die Kamera an sich finde ich in Ordnung. Bei guten Lichtverhältnissen kann sie sich durchaus sehen lassen. Ein Vergleich Fairphone vs. iPhone 11 seht ihr unten. Wenn die Lichtverhältnisse dunkler sind, gibt es allerdings Darstellungsprobleme bei Fotos und vor allem Videos. Wer eine super gute Frontkamera möchte, wird beim Fairphone eher nicht fündig.

Der Akku hält bei extremer Nutzung (WhatsApp, Navigation, Telefonieren, Fotos,...) bei mir circa einen Tag. Geladen wird mit einem USB C-Stecker, wobei man das Ladegerät zusätzlich kaufen muss. Das finde ich allerdings gut, denn Fairphone argumentiert damit, dass wir alle schon genügend Ladegeräte zu Hause von anderen Handys rumliegen haben (Stichwort Ressourcenschonung!).

Sehr sehr wertvoll sind die bestellbaren Ersatzteile. Im Fairphone-Shop gibt es verschiedene Module nachzubestellen wie z. B. Akku, Kamera, Display. Wenn also irgendetwas mal den Geist aufgeben sollte, dann kann man das Fairphone auseinander schrauben und einfach das kaputte Teil ersetzen. Top!


Fazit: Ich bin mit meinem Fairphone super zufrieden und finde, dass sowohl Fairphone als auch Shiftphones unterstützenswert sind!



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