• Natascha

Secondhand Online


Wer zwar secondhand-shoppen will, aber keine Lust hat von einem Laden zum anderen zu gehen, um wohlmöglich etwas zu suchen, was er dringend braucht, der kann sich die Prozedur auch erleichtern. Denn, secondhand-shoppen geht auch online! Ich habe mich mit einer Auswahl an secondhand-Onlineshops auseinandergesetzt und werde euch ein paar vorstellen. Natürlich sind dies alles meine Erfahrungen und meine eigene Meinung, deshalb: Probiert es selber aus und schaut, welcher euch am besten gefällt!

Als erstes möchte ich euch Kleiderkreiselvorstellen, das die meisten bestimmt schon kennen. Kleiderkreisel gibt es inzwischen in zehn Ländern, darunter auch in Polen, Spanien und Frankreich und hat weltweit um die 20 Millionen Mitglieder und ca. 52 Millionen Artikel. Das Prinzip ist recht einfach: Man erstellt sich einen Account und kann dann direkt loslegen. Für die Suche nach etwas Bestimmten, kann ein Filter eingestellt werden, wie z. B. Größe und Farbe. oder aber man stöbert in den Vorschlägen, die erscheinen. Es besteht die Möglichkeit Artikel zu kaufen, über den Preis zu verhandeln oder sie mit einem Artikel zu tauschen, was aber voraussetzt, dass man selber Artikel auf seinem Account hochgeladen hat. Außerdem können bei einer anderen Person Pakete erstellt werden, wenn einem auf diesem Profil mehrere Stücke gefallen. Manche Kreisler geben dann Rabatt oder man spart sich sozusagen weitere Versandkosten. Vor dem Kauf, kann mit dem Verkäufer über den Messenger verhandelt oder wegen anderen notwendigen Infos geschrieben werden.

Eine ähnliche Aufmachung, wie Kleiderkreisel, ist bei „Mädchenflohmarkt“ zu finden. Jedoch gibt es ein paar Extras, die mir positiv aufgefallen sind: Da es hier die Sparte „Premium“ für Luxusartikel mit Marken, wie Louis Vuitton oder Gucci gibt, werden diese Artikel von Experten auf ihre Echtheit geprüft, was gerade bei solch teureren Artikeln eine Sicherheit schafft. Zusätzlich kann man den Filter „Concierge“ auch allgemein einstellen, so dass dieser nicht nur bei Luxusartikeln greift. Allgemein kann auch ein fester, personalisierter Filter eingestellt werden, sofern ein Account bei vorhanden ist. Dadurch werden einem immer die neusten Artikel angezeigt, die dem Filter entsprechen. Da es sehr viele Kategorien gibt, die dann auch noch Unterkategorien haben, wird die Suche sehr präzisiert und erleichtert. Auch hier kann Kleidung verkauft werden, wobei zu entscheiden ist, ob man das selbst macht oder sie verkaufen lässt. Genaueres dazu wird auf der Seite erklärt. Ein großer Pluspunkt ist für mich, dass es bei Transaktionen eine Geld-Zurück-Garantie gibt, falls man den falschen Artikel erhält, der Artikel eine Fälschung ist oder der Artikel überhaupt nicht geliefert wird.

Kleiderkorb“ ist von der Aufmachung ebenfalls wie „Kleiderkreisel“. Jedoch hat mich daran die Sparte „Flohmarkt“ begeistert. Darunter fallen Medien, wie Bücher, Filme und Serien, Musik und auch Videospiele. Von einem Thriller von Jo Nesbo für 3€, über Harry Potter für 5€ bis hin zu drei Ice Age- Teilen für 8€ war alles dabei. Auch hier gibt es zum Beispiel einen Filter zu Autoren, dem Genre oder auch den Zustand der, in diesem Fall, Bücher. Es ist erstaunlich wie viel Geld man bei Büchern sparen kann, die einmal oder zweimal gelesen wurden und noch in einem nahezu makellosen Zustand sind. Für einen Bücherwurm wie mich also ein echtes Paradies.​​​​

Wer sich jedoch nicht nach Kleidung umsehen möchte, kann sich natürlich auch komplett auf Medien konzentrieren. Dafür empfehle ich „Medimops“ oder auch „reBuy“. Auf beiden Plattformen findet man ausschließlich Medien zum (ver)kaufen. Als Verkäufer bei „medimops“ gelangt wird auf das dazugehörige Gegenstück „Momox“ weitergeleitet. Wie auch auf den anderen Seiten, gibt es verschiedene Kategorien. Bei „Medimops“ gibt es die Kategorien Bücher, Musik, Filme, Spiele, Software und jeweilige Unterkategorien. Beide Seiten bieten außerdem eine Kategorie mit Sales an, wo man wahre Schätze entdecken kann. Wie auch bei den anderen Seiten, kann man Filter einrichten, um die Suche zu präzisieren, wie z.B. Interpret, Autor und den Zustand der Medien. „reBuy“ bietet Elektronik (Handys, Konsolen, Tablets), Medien (z.B. Bücher, Filme oder Videospiele) und Apple-Produkte (z.B. iPhones oder Apple-TVs) an.

Ich persönlich habe bisher nur Erfahrungen mit „Kleiderkreisel“, „Mädchenflohmarkt“ und „Medimops“ gemacht. Diese haben jedoch gereicht, um mich auch auf den anderen Online-Plattformen zurechtzufinden. Wie auch schon beschrieben, sind alle recht ähnlich und einfach aufgebaut. Selbst wenn etwas unklar ist, vor allem wenn es um den Verkauf geht, wird es noch klarer auf der Seite beschrieben. Meine Erfahrungen mit den Seiten sind sehr gut. Bisher kam alles so an, wie ich es bestellt hatte. Da ich wirklich gern lese, habe ich vor allem Seiten, wie „Medimops“ oder „reBuy“ für mich entdeckt, die für mich den Himmel auf Erden darstellen, vor allem da die Versandkosten bei „Medimops“, ab einem Kaufwert von 10€, wegfallen und zwischen verschiedenen Zuständen des Buches gewählt werden kann, was sich dann auf den Preis auswirkt.


Wenn es um Kleidung geht, sind jedoch ein paar Dinge zu erwähnen: Zuerst sollte man sich darauf einstellen, dass jeder vermutlich den einen oder anderen Fehlkauf tätigt. Es ist irgendwie immer ein Bestellen "auf gut Glück", da nie mit Sicherheit zu sagen ist, dass alles passt oder so aussieht, wie auf dem Bild. Ich habe z. B. ein Top auf Kleiderkreisel bestellt, das auf dem Bild um einiges länger und weniger tief ausgeschnitten aussah, als es dann bei mir im Endeffekt war. Oder aber eine Hose, die ich mir bestellet habe und die ich dann bei einer Schneiderin enger machen ließ, da sie mir viel zu groß war (Siehe Bild). Deshalb: Lasst euch noch weitere Bilder zuschicken, um zu sehen, ob die Farbe vielleicht doch anders aussieht oder lasst euch Maße geben, falls ihr euch unsicher seid! Natürlich gibt es immer die Möglichkeit gekauftes weiterzuverkaufen, aber trotzdem ist es schade, wenn das Kleidungsstück überhaupt nicht so ist, wie erhofft.Wenn ihr euch dazu entscheidet, die Klamotten verkaufen zu lassen, wie es auch bei "Mädchenflohmarkt" oder bei "Remix" möglich ist, solltet ihr euch alles auf jeden Fall gut durchlesen! Bei "Remix", ein weiterer secondhand Onlineshop, bekommt man teilweise für ein Kleidungsstück nur ein paar Cents, verkauft werden die Klamotten jedoch um einiges teurer.

Alles in Allem kann ich sagen, dass auch die Seiten, die ich noch nicht kannte bzw. mit den ich bisher keine Erfahrungen gemacht habe, einen positiven ersten Eindruck hinterlassen haben. Um den Rahmen nicht zu sprengen, hab ich mich auf die, für mich, wichtigsten Fakten beschränkt. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern und ausprobieren!

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