FAKTEN ZUR PRODUKTION

DIE PREISLÜGE
Nicht nur Billigmarken, sondern auch teure Labels produzieren in Niedriglohnländern unter unfairen Bedingungen.

Die Preisdifferenz kommt durch ein teures Marketing oder eine höhere Gewinnmarge zustande.

NIEDRIGLOHNLÄNDER
Seit in China die Löhne steigen, weicht die Textilindustrie auf Bangladesch aus. Dort existieren kaum staatliche Kontrollen und Umweltauflagen.

Über die Hälfte aller T-Shirts weltweit wird in Bangladesch hergestellt.

10 BIS 16 ARBEITSSTUNDEN TÄGLICH

Näherinnen arbeiten oft viel länger, als es nach den gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitszeiten erlaubt ist. Sie dürfen erst gehen, wenn das Tagesziel erreicht ist. Durch rasant wechselnde Saisonmode in unseren Ländern haben die Fabriken oft nur noch wenige Wochen, um eine Kollektion fertig zu stellen. 

EXISTENZMINIMUM

Die Angaben, die wir über die Löhne der Näherinnen in Niedriglohnländern gefunden haben, reichen von 20 bis zu 60 Euro im Monat.

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28.000 MENSCHEN sterben jährlich durch Pestizide im Baumwollanbau.

 

DER USED-LOOK BEI JEANS 

wird durch Sandstrahlen erzeugt. Dabei kann feiner Quarzstaub in die Lungen der ArbeiterInnen gelangen, was zur Lungenkrankheit Silikose führen kann.

ENTLASSUNG bei Krankheit oder Schwangerschaft.

8000 VERSCHIEDENE CHEMIKALIEN und 4000 Farbstoffe kommen in der Textilindustrie zum Einsatz, die in Deutschland zum Teil aus Umwelts- und Gesundheitsgründen verboten sind.

KINDERARBEIT STATT SCHULE

Beispielsweise in Usbekistan werden Kinder zur Baumwoll- ernte gezwungen.

 

KONSUMWELTMEISTER DEUTSCHLAND 

Bis zu 26kg Kleidung werden pro Kopf im Jahr verbraucht. Jährlich entsteht ein Berg aus 1,5 Milliarden Kleidungsstücken aus Altkleidersammlung und Containern.

SUMANGALI ("SCHÖNE BRAUT") ist eine neue Form der Zwangsarbeit: Junge Frauen aus armen Familien werden an eine Textilfabrik „verkauft“, wo sie unter menschenunwürdigen Bedingungen leben und arbeiten. Das Versprechen: Die Mitgift der Mädchen wird aufgestockt.

Nach dem WDR-Magazin ‚Monitor‘ kommt es jährlich zu knapp 1.000 Selbstmordversuchen in den Spinnereien in Südindien.

CHEMIE STATT SCHAFE SCHEREN

Neuseeländische Schafe in großen Herden werden in Plastiknetze gehüllt und bekommen Chemikalien gespritzt, durch die sie ihr Fell verlieren, da das Scheren von Hand zu aufwändig wäre.

8000 LITER WASSER werden für die Herstellung einer einzigen Jeans benötigt.

 

ÜBERWACHUNGSKAMERAS 

kontrollieren die ArbeiterInnen

 

Unfaire Arbeitsbedingungen - was heißt das eigentlich? Hier ein paar Fakten zur Produktion von konventioneller Mode. Achtung: Nichts für sanfte Gemüter!

ZWANGSARBEIT In den Niedriglohn-ländern sind staatliche Auflagen gering, dadurch ist Zwangs- oder Kinderarbeit oft möglich. 

© 2014 by FAIRLIEBEN

 

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